Die Herkunft und das Verschwinden der Gesteine in der Elbe

von Michael Kunert (11, Gymnasium Dresden-Klotzsche) und Paul Langner (12, Pestalozzi-Gymnasium Dresden)

Kategorie: Geo- und Raumwissenschaften 2012
Betreuer: Dr. Ulrike Wend (Kinder- und Jugendhaus "INSEL" des LJBW e.V.)
Wettbewerbsart: Jugend forscht (hochgestuft von Schüler experimentieren)

Gewonnene Preise:
  • 2. Platz im Landeswettbewerb
  • Sonderpreis "Einladung zum Bundeswettbewerb" im Landeswettbewerb
  • Regionalsieger
  • Jahresabonnement der Zeitschrift "GEOlino" im Regionalwettbewerb

Unweit unseres Wohngebietes in Dresden befindet sich die Kiesgrube Ottendorf-Okrilla. Die Kies- und Sandablagerungen stammen aus ehemaligen Elbeläufen.
Wir fragen uns: Welche Gesteine wurden mit der Elbe transportiert und was konnte davon in Ottendorf-Okrilla ankommen.
Wir untersuchen zunächst aus den verschiedenen gesiebten Korngrößen aus der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla die Gesteinsarten und deren Masseanteil.
Anschließend erfassen wir aus geologischen Karten und der Literatur die Gesteine, die flussaufwärts von Ottendorf-Okrilla im Einzugsgebiet der Elbe vorkommen. Daraus wählen wir vier verschiedene Gesteine aus. Diese füllen wir in eine sich ständig drehende Trommel mit Wasser, wo sie einer flussähnlichen Bewegung ausgesetzt werden. Für unterschiedliche Verweildauern in der Trommel wird der Abrieb bestimmt. Daraus können wir Rückschlüsse ziehen, welche Gesteinsart und -größe bis nach Ottendorf gelangen konnte. Umgekehrt ist aber auch die Aussage möglich, welche Anfangsgröße und zurückgelegte Transportstrecke die Gesteine hatten und damit woher die in Ottendorf geförderten Gesteine stammen.

Die Herkunft und das Verschwinden der Gesteine in der Elbe