Untersuchungen zur Verbreitung und ökologischen Wirkung des Neophyten Impátiens glandulífera

von Jens Fischer (18) und David Buchmann (17, beide Geschwister-Scholl-Gymnasium Nossen)

Kategorie: Biologie 2011
Betreuer: Hubert Handmann
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • 3. Platz im Bundeswettbewerb
  • Landessieger
  • Regionalsieger
  • Sonderpreis "Umwelt und Naturschutz" im Regionalwettbewerb

Die weltweit anhaltende Globalisierung bringt nicht nur eine Veränderung der Handels- und Staatsstrukturen mit sich, sondern führt auch zu Strukturveränderungen der Flora und Fauna.
Das Ein- und Ausliefern diverser Import- und Exportgüter führt zu unbeabsichtigten Verbreitungen der Tier- und Pflanzenarten unseres Planeten. Diese, als Neophyten bezeichneten Neupflanzen, breiten sich ungehindert aus, da es an natürlichen Feinden mangelt. Hat eine nicht heimische Pflanze einmal Fuß gefasst, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich so massenhaft vermehrt hat, dass große Flächen einen Reinbestand bilden und das Konkurrenzvolumen so groß ist, dass indigene Pflanzen bedrängt und schließlich verdrängt werden. Manche von ihnen erweisen sich als derart aggressiv, so dass diese invasiven Arten zu einer Bedrohung geworden sind.
In wieweit diese Feststellung auch auf die Region des Muldentales im Raum Nossen zutreffend ist, haben wir uns zur Aufgabe gemacht zu untersuchen. Diesbezüglich befassen wir uns mit dem Indischen Springkraut, Impátiens glandulífera. Dass Impatiens glandulifera an der Mulde im Raum Nossen nicht vorkommen soll ist bekannt. Weniger erforscht war das Ausbreitungsverhalten und das Verdrängungspotential, sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten.
Auf Grund dessen haben wir uns das Ziel gesetzt ökologische Daten zu sammeln, um das Wachstumsverhalten und das Verdrängungspotential der Pflanze feststellen und Bekämpfungsempfehlungen geben zu können.

Untersuchungen zur Verbreitung und ökologischen Wirkung des Neophyten Impátiens glandulífera