Moderiert die Motorik allein den Prozess des Jonglierenlernens? - Eine Untersuchung der Beteiligung motorischer und kognitiver Fähigkeiten am Prozess des Jonglierenlernens

von Hannah Kunde (18, Sächs. Landesgymnasium St. Afra zu Meißen)

Kategorie: Biologie 2010
Betreuer: keine Angabe
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • 3. Platz im Landeswettbewerb
  • Regionalsieger

Diese Studie untersucht die Beteiligungen motorischer und kognitiver Fähigkeiten am Prozess des Jonglierenlernens, die bisher in der wissenschaftlichen Forschung kaum Beachtung fanden. Während des Schüler-Assessment-Centers des sächsischen Landesgymnasiums Sankt Afra im März 2009 wurden dafür die Erfolge im Lernprozess der Wurfjonglage anhand der erreichten Endphasen von 82 Probanden bestimmt. Die motorischen Fähigkeiten der Probanden wurden mittels Finger-Tapping erfasst, außerdem bearbeiteten die Probanden im Rahmen des Auswahlwochenendes den Kognitiven Fähigkeitstest (KFT 4-12+R). Die Zusammenhänge zwischen dem Prozess des Jonglierenlernens und den motorischen, sowie kognitiven Fähigkeiten wurden anschließend durch die Untersuchung dieser auf signifikante Korrelationen hin bestimmt. Zwischen den erreichten Endphasen im Prozess des Jonglierenlernens und dem nonverbalen, figural-räumlichen Denken wurde ein signifikanter Zusammenhang ermittelt. Zwischen den einzelnen, anderen Fähigkeiten und dem Erfolg im Prozess des Jonglierenlernens wurden allerdings keine Zusammenhänge festgestellt. Diese Ergebnisse sprechen für eine Beteiligung des nonverbalen, figural-räumlichen Denkens am Prozess des Jonglierenlernens.

Moderiert die Motorik allein den Prozess des Jonglierenlernens? - Eine Untersuchung der Beteiligung motorischer und kognitiver Fähigkeiten am Prozess des Jonglierenlernens