Untersuchungen zur Freisetzung von Nickel(II)-Ionen aus Haldenmaterial der Bergbauhalde in Sohland an der Spree (Sachsen)

von Maik Rudloff (18, Sächs. Landesgymnasium St. Afra zu Meißen)

Kategorie: Geo- und Raumwissenschaften 2009
Betreuer: Dr. Jens Viehweg (Sächs. Landesgymnasium St. Afra zu Meißen)
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • Sonderpreis im Bundeswettbewerb
  • Landessieger
  • Regionalsieger

Bergbauhalden sind der chemischen Verwitterung ausgesetzt. Die durch die Reaktionen freigesetzten (Schwer-)Metallionen können über das Regenwasser in das Grundwasser gelangen und beim Menschen u.a. Krankheiten auslösen.
Ziel der Arbeit ist, die chemischen Reaktionen, die bei dem Verwitterungsprozess stattfinden, und die Faktoren, welche diese beeinflussen, zu verstehen und entgegen zu wirken. Dafür wurde ein Modellsystem ausgearbeitet: Röhren wurden unterschiedlich mit Nickelerzen der Bergbauhalde in Sohland an der Spree gefüllt und den klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Das Regenwasser wurde aufgefangen und chemischen Untersuchungen unterzogen. An diesem Modell wurden zwei unterschiedlich mit Erz und "tauben" Gestein gemischt, um die Situation auf einer Halde zu simulieren. Zum anderen wurden Röhren nur mit Erz gefüllt, von denen einige mit einer Schicht Kalk überdeckt wurden.

Untersuchungen zur Freisetzung von Nickel(II)-Ionen aus Haldenmaterial der Bergbauhalde in Sohland an der Spree (Sachsen)