Zweiseitig gebundene DNA-Moleküle in mikrofluidischen Kanälen

von Elisabeth Roschke (19, Humboldt-Gymnasium Radeberg)

Kategorie: Chemie 2009
Betreuer: Bianka Söhnel (Humboldt-Gymnasium Radeberg)
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • Landessieger
  • Regionalsieger

Die Besondere Lernleistung befasst sich mit der Anbindung einzelner DNA-Molelüle an funktionalisierte Oberflächen innerhalb mikrofluidischer Kanäle.
DNA erlangte niicht nur als Träger der Erbinformation Bedeutung, sondern spielte auch in der Nanotechnologie eine wichtige Rolle. Als langkettiges unverzweigtes Polymer ist sie ein geeignetes Konstruktionsmaterial und somit aus materialwissenschaftlicher Sicht interessant. Mit Hilfe modifizierter DNA können über ein spezifischen Erkennung DNA-Netzwerke aufgebaut werden.
Erst nach verschiedenen Modifikationen der verwendeten Lambda-DNA und des als Verknüpfungsgliedes dienenden Neutravidins ist die Entwicklung eines reproduzierbaren Verfahrens zur spezifischen zweiseitigen Anbindung einzelner biotynilierter DNA-Moleküle mittels thiolisiertem Neutravidins möglich, Die dafür entwickelte und optimierte Methode  wurde anschließend in mikrofluidischen Zellen in Strömungsversuchen getestet, um eine Replizierbarkeit in folgenden Querströmungsexperimenten zu gewährleisten.