Naturnahe Teichwirtschaft in der Oberlausitz trotz Eutrophierung und Klimawandel

von Sebastian Radke (20, Städtisches-Goethe-Gymnasium Bischofswerda)

Kategorie: Geo- und Raumwissenschaften 2008
Betreuer: Dr. Simone Volkmann
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • Landessieger
  • Regionalsieger

Die Eutrophierung eines Teichgebiets ist ein äußerst komplexer Vorgang, der in der Oberlausitz kombiniert mit einem sinkenden Grundwasserspiegel zunehmend die Fischwirtschaft vor Fragen und die Naturschützer vor Probleme stellt. Umso wichtiger ist eine umfassende, ausdauernde und auch innovative Datenerhebung, um die Vernetzung einzelner Faktoren endlich zu entwirren. Ziel ist ein detailliertes Schutz- und Managementkonzept für das Untersuchungsgebiet der Rothnaußlitzer Teiche, welches aber auch einen universellen Charakter besitzt, sodass ein Weg zum Erhalt des einzigartigen Charakters der Oberlausitz als Kultur- und Landschaftsraum aufgezeigt wird. Hierbei war es wichtig, nicht nur eine theoretische Grundlage zu schaffen, sondern das Konzept bereits mit dem Teichwirt der Rothnaußlitzer Teiche umzusetzen, um Stärken und Schwächen herauszuarbeiten und den Plan zu verfeinern.

Naturnahe Teichwirtschaft in der Oberlausitz trotz Eutrophierung und Klimawandel