Warteschlangentheorie im Warenumschlag

von Marcel Buder (17, Sächs. Landesgymnasium St. Afra zu Meißen)

Kategorie: Arbeitswelt 2008
Betreuer: Ines Rahlf
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • 2. Platz im Landeswettbewerb
  • Regionalsieger

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Optimierung der Prozesse an der Waage und den Warenumschlagplätzen eines Industriewerkes im Sinne der Warteschlangentheorie.
Worin liegen die zu analysierenden und optimierenden Probleme dieses Unternehmens? Der gesamte auftretende LKW-Verkehr muss aus Gründen der Abrechnung und Sicherheit zunächst über eine Waage in das Werksgelände fahren. Nachdem die LKWs sich in das Werk begeben haben, verteilen sie sich auf ihre Zielstationen, die Warenumschlagplätze. Dort findet die Be- bzw. Entladung mit den einzelnen Waren statt.
Im Zuge der Analyse der Wartesysteme Waage und Warenumschlagplätze sind deren Kenndaten ermittelt worden. Diese stehen den Planern des Werkes nun zur Verfügung. Im Zusammenhang mit der Untersuchung der Eigenschaften des Wartesystems Waage stellte sich die Überschreitung der Parkplatzkapazität als Problem heraus. Um eine Verbesserung zu erreichen, wurde die Kapazität für einen neuen Parkplatz ermittelt und Vorschläge zur Erhöhung der Bedienungskapazität gemacht.
Bei den Warenumschlaglätzen bildeten die Leerläufe das eigentliche Problem, da die nachfolgenden Produktionsabläufe gefährdet werden könnten. Eine Verbesserung kann durch einen zeitversetzten Beginn der Schichten an den Warenumschlagstationen erreicht werden. Dadurch können Arbeitkräfte und -zeiten sinnvoller genutzt werden.

Warteschlangentheorie im Warenumschlag