Untersuchungen zur Sekundärmineralistation auf der Halde des ehemaligen Nickelbergwerkes zu Sohland/Spree (Sa.)

von Max Frenzel (18, Sächs. Landesgymnasium St. Afra zu Meißen)

Kategorie: Geo- und Raumwissenschaften 2007
Betreuer: Jens Viehweg
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • Bundessieger
  • Landessieger
  • Regionalsieger

Bei den Untersuchungen zur Sekundärmineralisation auf der Halde de ehemaligen Nickelbergwerkes zu Sohland/Spree (Sa.) stand die Frage im Vordergrund, inwiefern sich die Prozesse, die bei der Verwitterung einer Erzlagerstätte ablaufen von denen auf einer durch die Ausbeutung einer solchen Lagerstätte entstandenen Halde unterscheiden. Dies geschah für den konkreten Fall der Halde in Sohland/Spree (Sa.). Dazu wurde zunächst mittels einfachen nasschemischen Voruntersuchungen, Röntgendiffraktometrie (XRD) und Energiedisperser der Halde pH-Messungen durchgeführt. Es ließen sich zwei verschiedene Typen von Mineralassoziationen (1 und 2)finden. Diese ähneln sehr stark denen, die bei der oxidativen Verwitterung von Sulfiderzkörpern entstehen. Die Prozesse, die zu ihrer Entstehung führen, scheinen vergleichbar: Die Erzminerale werden oxidiert, die entstehenden, wasserlöslichen Produkte bilden dann in weiteren Reaktionen mit den Primärmineralen die Sekundärmineralisation. Das aufgestellte Erklärungsmodell wird auch durch die pH-Messungen bestätigt, da es für Typ 1 ein saures Milieu annimmt, für Typ 2 ein basisches.

Untersuchungen zur Sekundärmineralistation auf der Halde des ehemaligen Nickelbergwerkes zu Sohland/Spree (Sa.)