Cosmics - Wahrheit oder Spinnerei?

von Johannes Lüth (18) und Björn Freitag (17, beide Humboldt-Gymnasium Radeberg)

Kategorie: Physik 2004
Betreuer: Wolfgang Rafelt (Humboldt-Gymnasium Radeberg)
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • Sonderpreis im Landeswettbewerb
  • Regionalsieger

Diese Arbeit hatte ihren Ursprung in der Erforschung rätselhafter Artefakte auf digitalen Astrofotos. Die unter Amateurastronomen als Cosmics" bezeichneten Kleckse, welche auch leicht mit Sternen zu verwechseln sind, bildeten den Ausgangspunkt unserer Arbeit. Sie sind ein grundlegendes Problem der digitalen Astrofotografie, bisher jedoch im Amateurbereich nicht grundlegend erforscht.
Wir studiertenAufbau und Funktionsweise digitaler Astrokameras (ccd-Kameras), untersuchten die Einfllüsse die zu solchen Störungen führen und entwickelten Methoden zur Beseitigung.
Neben den theoretischen Aspekten legten wir unser Hauptaugenmerk auf die experimentelle Bestätigung unserer Vermutung, wie zum Beispiel den Einfluss radioaktiver Strahlung und das Suchen der Störquellen in unmittelbarer Umgebung der Kamera.
Des Weiteren erforschten wir die genauen Vorgänge beim Entstehen dieser Artefakte und prüften ccd-Chips auf ihre Nutzbarkeit als Detektoren für Kernstrahlung.
Außerdem gingen wir auch dem Wort "Cosmic" auf den Grund, verglichen die dadurch gewonnenen Aspekte mit den Ergebnissen unserer Experimente und hellten damit nicht zuletzt ein Kapitel der modernen Atrofotographie etwas auf!

Cosmics - Wahrheit oder Spinnerei?