Grenzen und Möglichkeiten der Analyse von Sternenspektren mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera

von Ricardo Reinke (18, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden)


Kategorie: Geo- und Raumwissenschaften
Betreuer: Steffen Schäfer (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden)
Wettbewerbsart: Jugend forscht

Gewonnene Preise:
  • 4. Platz im Bundeswettbewerb
  • Landessieger
  • Forschungspraktikum Max-Planck-Institut für Mikrostrukturplastik Halle im Landeswettbewerb
  • Regionalsieger
  • Sonderpreis "ZfP-Sonderpreis der DGZfP e.V." im Regionalwettbewerb

Ziel der Arbeit ist die Anfertigung und Auswertung hochaufgelöster Sternspektren an der Sternwarte Radebeul mit eigener Digitalkamera und spezieller Astrokamera. Es sollen die wesentlichen Aspekte der Spektroskopie angewendet werden. Bei der Auswertung dieser Spektren sollen Elemente nachgewiesen werden, denn jedes Element hat ein charakteristisches Linienspektrum, somit sind diese Linienspektren auch die Fingerabdrücke der Elemente.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die detaillierte spektroskopische Untersuchung der Sonne, unter anderem soll die Rotationsgeschwindigkeit der Sonne in dieser Arbeit experimentell bestimmt werden. Die Grundlage für den Versuch ist die Linienverschiebung im Spektrum durch den optischen Dopplereffekt. Zwei Absorptionsspektren werden an dem jeweiligen Ost- und Westsonnenrand aufgenommen und übereinandergelegt. Anhand der Linienverschiebung lässt sich die Rotationsgeschwindigkeit der Sonne berechnen.

Grenzen und Möglichkeiten der Analyse von Sternenspektren mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera