Pressemitteilung

Jungforscher von „Jugend forscht“ nachträglich prämiert

vom 04.06.2009

Nachdem die Preisträger zum 44. Bundeswettbewerb am 24. Mai in Osnabrück ausgezeichnet wurden, war bei einigen Teilnehmern schon der Anflug einer kleinen Enttäuschung zu spüren, keinen Preis für ihre Arbeit erhalten zu haben. Umso größer war nun die Freude bei Arko Graf vom Humboldt Gymnasium Radeberg, der sich vom Regionalwettbewerb über den Landeswettbewerb bis hin zum Bundeswettbewerb qualifizieren konnte, als er von seiner nachträglichen Prämierung erfuhr. Somit haben unsere fünf delegierten Jungforscher aus der Landesdirektion Dresden drei Preise erringen können.

Arko Graf erhält für seine hervorragende Arbeit „Modell zum Wellenlängenmultiplexing am Lichtwellenleiter“ einen Sonderpreis des Verbandes angestellter Akademiker und leitender Angestellter der Chemischen Industrie e.V. (VAA) für einen sechswöchigen Studienaufenthalt an der „Deutschen Sommerschule am Atlantik“ an der University of Rhode Island, USA. Er wird in der Sommerschule am Atlantik der Universität in einem Department untergebracht sein und gemeinsam mit den Studenten vor Ort arbeiten, forschen und leben. Die Deutsche Sommerschule an der University of Rhode Island ist ein Programm, welches US-Studenten ermöglicht, in sechs Wochen intensiv Deutsch zu lernen. Hier wird ausschließlich Deutsch gesprochen. Zudem erhält Arko Graf die Gelegenheit eines Besuches der Harvard-Universität, welcher sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

Wünschen wir ihm eine schöne, lehrreiche und interessante Zeit in den USA, in der er sicherlich viele neue Eindrücke sammeln kann, um diese eventuell in neuen Projekten für „Jugend forscht“ umzusetzen.

Pressekontakt:
Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V., Ulrich Wagner und Kathrin Antrak
Ratsweinberg 1, 01662 Meißen, Tel.: 03521-740724, Fax: 03521-740714
Internet:, E-mail: ulrich.wagner@jufo-dresden.de

"Jugend forscht" Sieger stehen fest -
Bundesbildungsministerin Schavan ehrt beste Nachwuchswissenschaftler

vom 25.05.2009

Die Sieger des 44. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht stehen fest. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan zeichnete gestern Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher in Osnabrück aus. „Jugend forscht führt die nächste Generation an Naturwissenschaften und Technik heran. Hier wird Zukunft gemacht“, sagte Schavan, die die Spitzenleistungen der Finalisten würdigte. Der Bundeswettbewerb 2009 wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Die jungen Forscher und Erfinder präsentierten ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik vor einer fachkundigen Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Aus Sachsen gingen acht Teilnehmer an den Start, davon fünf Projekte aus der Landesdirektion Dresden. Am Samstag, 23. Mai, fand um 18.30 Uhr die Sonderpreisverleihung statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichten hochwertige Geld- und Sachpreise. Von unseren Jungforschern konnte Maik
Rudloff vom Landesgymnasium St. Afra zu Meißen, mit seiner Arbeit „Umweltfreundlicher Bergbau - Untersuchungen zur Freisetzung von Nickel(II)-Ionen aus Bergbauhaldenmaterial“
überzeugen und erhielt den Preis der WE-Heraeus-Stiftung sowie eine Einladung zur GDNÄ-Versammlung. Maik Rudloff untersuchte Verwitterungsprozesse mithilfe einer selbst gebauten künstlichen Modellhalde. Dazu füllte der Jungforscher Haldenmaterial in lange Plastikröhren, das er dann den natürlichen Witterungsbedingungen aussetzte. Auf diese Weise fand er heraus, dass die Überschichtung des Gesteins mit Kalk eine geeignete Maßnahme darstellt, um die Konzentration der umweltschädlichen Metall-Ionen im Grundwasser zu senken.
Höhepunkt des 44. Bundeswettbewerbs war die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 24. Mai, um 10.30 Uhr vor 1200 geladenen Gästen. In Anwesenheit von Elisabeth Heister-Neumann, Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Hubert Weinzierl, Kuratoriumsvorsitzender der DBU, sowie weiteren Ehrengästen wurden Sieger und Platzierte im Rahmen einer Feierstunde in der Osnabrück-Halle ausgezeichnet. Karsten Schulze vom Landesgymnasium St. Afra zu Meißen erhielt für seine komplexe Arbeit „Rotes Laub - Schutzfunktion für Pflanze und Mensch - Experimentelle Untersuchungen zu Ursachen und Bedeutungen der herbstlichen Laubfärbung beim Wilden Wein“ einen dritten Preis, gestiftet von der Max-Planck-Gesellschaft. Karsten Schulze belegte an seiner Modellpflanze, dass die
Anthocyansynthese in den Laubblättern auch dem Schutz der Pflanze vor erhöhter UV-Strahlung dient. Er fand durch seine Forschungsarbeit eine Möglichkeit, die Synthese der Farbstoffe in Pflanzen aktiv zu beeinflussen.
Innerhalb der Preisverleihung fand auch die Auszeichnung der „Jugend forscht Schule“ statt. Erstmals wurde eine sächsische Schule, das sächsische Landesgymnasium St. Afra zu Meißen,
für den Preis der Kultusministerkonferenz der Länder nominiert und ausgezeichnet. Wir gratulieren den beiden Preisträgern sowie allen Teilnehmern, die sich zum Bundeswettbewerb qualifiziert haben. Gleichzeitig möchten wir alle Teilnehmer ermutigen, an ihren Projekte weiter zu forschen, und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am 25. und 26. Februar 2010 unter dem Motto: „Entdecke neue Welten“.

Die komplette Siegerliste sowie Fotos aller Preisträger und Teilnehmer gibt es unter „Projekte & Teilnehmer“ auf www.jugend-forscht.de.

Pressekontakt:
Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V., Ulrich Wagner und Kathrin Antrak
Ratsweinberg 1, 01662 Meißen, Tel.: 03521-740724, Fax: 03521-740714
Internet:, E-mail: ulrich.wagner@jufo-dresden.de

< 9 10 11 12 13 14